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„Mehr Demokratie wagen“ – das waren die Worte, mit denen Willy Brandt 1969 politische Reformen in der Bundesrepublik einleitete. Dieser Slogan ist heute noch und wieder aktuell und findet Resonanz in Bürgerbegehren, Volksabstimmungen und dem Widerstand gegen Großprojekte und unkontrollierte Ausspähung.

Zudem ist es durch die technische Entwicklung so einfach wie noch nie zuvor, demokratische Projekte zu initiieren und zu koordinieren, Informationen auszutauschen und zu verbreiten.

Information – sei es zu Politik, Produkten oder Persönlichem – wird angesichts technischer Möglichkeiten heute jedoch schnell zur Informationsüberflutung. Da erscheinen Techniken zur Beschränkung auf der Wesentliche – Reduktion und Fokussierung – als Möglichkeit, wieder einen Blick für das wirklich Wichtige zu gewinnen und den eigenen Standpunkt einprägsam darzustellen.

Reduktion gehört zu den Gestaltungsprinzipien professioneller Typografie. Auf diesen Tagen der Typografie wollten wir mit grafischen und typografischen Techniken experimentieren, um das „Wesentliche“ darzustellen und auch die Mittel der Darstellung selbst auf Grundlegendes zu beschränken.

Die Tagung begann am Donnerstag Abend mit einem Vortrag von Nora Gummert-Hauser und der Vorstellung der Dozenten. Freitag und Samstag waren reserviert für intensives Arbeiten in vier parallel laufenden Workshops, deren Ergebnisse am Sonntag präsentiert und von allen TeilnehmerInnen begutachtet werden konnten.

Programmfolder 2014 zum Download (PDF, 720 kB)


Vielen Dank an Maria Mock für die Stopmotion- Zusammenfassung!

Zur Seminarbeschreibung auf der Website des IMK

19.–22. Juni 2014, Lage-Hörste